USA
- Reise 1994
Der Flug verging ratz
fatz - halb so schnell wie im Flug. Am Airport SF hat uns dann der André
abgeholt, mit dem wir dann gegen 20.45 die anderen abgeholt haben.
Unser Hotel war sehr
komfortabel, aber dafür mußten wir dem Kofferträger 3$ Trinkgeld geben. John,
Daniel und ich waren dann abends noch essen und haben uns über die
unfreundliche Bedienung geärgert.
Sonntag,
19.06. (San Francisco)
Morgens
Frühstück im Bett. Dann mit dem Shuttle zum Flughafen und mit dem Bus zu
André zur Marketstreet downtown. Dort gab es eine Motorradparade mit Lesben,
die auch sehr freizügig der Menge ihre Brüste offenbarten. Really good people
watching.
Vor
der Cable Car wartete eine 60-Minuten Menge, daher liefen wir zu Fuß zum
Unionsquare und dann zum Chinatown. Chinatown ist die größte chin. Ansiedlung
außerhalb Chinas und ähnlich interessant war das Treiben dort (etwas
touristisch). Nach dem Lunch (natürlich chinesisch) fuhren wir mit der Cable
Car zur Lombard Street, die angeblich die „krummste Straße“ der Welt ist.
Dann
ging es zur „Touristenfalle“ Fishermans Wharf. Vor allem auf der Pier 39
gibt es unzählige Geschäfte und Restaurants die den Touristen das Geld aus der
Tasche ziehen wollen, es war aber trotzdem ganz nett.
|
Unser nächstes Ziel war
der Coittower und der gleichnamige Aussichtshügel im italienischen Viertel. Etwa eine Stunde verbrachten wir dann damit, auf den Bus zu warten. Einmal war ich am telefonieren als der Bus kam, ein anderes Mal war der Bus „out of Service“. Schließlich bestiegen wir eine Bus, wo der Busfahrer uns allerdings nach einigen Stops aus dem Bus lotste mit den Worten: „This is the wrong bus!“ (so ein Sack). |
![]() San Francisco |
An der Marketstreet schnappten wir schließlich eine Bus, der uns
bis zum Kult-Hippi-Viertel Haight Ashbury brachte. Da alle Geschäfte schon
geschlossen waren, gingen wir ostafrikanisch Essen. Das Essen wurde auf einem
Teller (für alle) serviert und mit einer Art Fladenbrot mit den Finger vom
Teller gegrabscht.
Von dort machten wir uns
gegen 23.05 Uhr auf den Rückweg: Nr. 6 --> 7th Mission street.
7 F
--> Airport
--> Hotel Shuttle --> Doubletree-Hotel
In dieser Nacht konnten
wir prima schlafen.
Montag,
20.06. (San Francisco)
Gegen
10 Uhr standen wir am Flughafen und holten den Mietwagen ab. Es war ein roter
Ford Mini-Van, wirklich ein Klasse-Auto. Wir probierten alles ersteinmal aus,
bevor wir nach San Francisco reinfuhren. Dort besorgen wir uns erst einmal ein
All-Round-Ticket (Cable-Cars und Busse). --> ich glaube das war einen Tag
vorher - also: ab jetzt kein Budweiser mehr. Obwohl, mir fällt im Moment auch
nicht ein, warum wir mit unserem Luxusmobil (rund 675 Meilen) gefahren sind. Ja,
jetzt weiß ich´s. Wir haben André in SF abgeholt und haben dann den 49 Miles
scenic drive an der Golden Gate Bridge begonnen. Durch den Niesel war es leider
nicht möglich, die ganze Pracht der Golden Gate Bridge bestaunen zu können.
Der Nebel war auch daran Schild, dass wir einige Straßen zweimal fuhren und
sogar über die Golden Gate Bridge. Entlang der Küstenstraße ging es dann los.
Das Meer sah trotz des diesigen Wetters toll aus.
weitere Stationen:
Pazificstrand, Golden Gate Park, Mittagsimbiss in Tresen, rauf auf den 300 Meter
hohen Twin Peaks mit super Aussicht auf SF.
Nach dem wir Charly und
André in Haight Ashbury rausgeschmissen haben. sind wir zum Zuchthaus auf
Alcatraz gefahren um Al Capone zu besuchen. Mit einer deutschsprachigen Kassette
bestückt, werden wir in die Zeit vor 30 Jahren zurück versetzt und erleben
live einen Gefangenenausbruch oder einen Tagesablauf.
Charly
und André nutzten die Zeit zu einem gemütlichen Bummel durch Haight Ashbury
und people-wachting. „Auch ein Hippie muß mal Pippie“!
In dem nahgelegenen Cafe
in Haight Ashbury haben wir die Anderen schnell wiedergefunden, hatten jedoch
das Vergnügen, sie nur durch die Fenster sehen zu können, da wir noch keinen
Parkplatz hatten. und das war gar nicht so einfach; wir sind so ungefähr 86 mal
um die Blocks gefahren, bis wir einige Meter entfernt einen Parkplatz fanden.
-
Gar nicht weit entfernt wohnt eine Freundin der Familie Althoff. Sie ist für ???? einige Zeit hier in
-
Nach dem Pizzaessen einige Blocks weiter lud André uns noch auf ein spätes
Bier in Haight Ashbury ein.
Dort im „Bumerang“ spielte eine gar nicht schlechte
örtliche Band.
-
Dann machten wir uns auf die Suche nach unserem Hotel, das wir schließlich
fanden.
Dienstag, 21.06. (San Francisco)
-
Durch SF zur anderen Seite der Bay bis nach Berkley. Dort starteten die 68er
Studentenunruhen.
- Stadtbummel (Telegarph
Av.) und lunch.
- Grüße per telepohne
nach Hause; We love Pacific Bell.
- Für den Abend haben
wir uns bei Linsey, meinem weltreisenden Freund aus Seattle angemeldet (in
Salinas).
-
Nach einigen Stunden ( ca. 3 Std.) erreichten wir Monterrey, ein kleines
Städtchen am Pacific. Hier wurde
Californien den Mexikanern
abgenommen (nette Altstadt).
-
Schließlich nach einem ½ Gallon Eis am Strand, shopping, Fishermans wharf,
Markt und Altstadttour ging’s
nach Salinas (ca. 1 Std.).
- Nach einigem hin und
her (lauter Irrwege) trafen wir Lindsey und gingen mit Ihm Pizza essen.
- Die Nacht verbrachten
wir in Schlafsäcken und Luftmatratzen.
Mittwoch,
22.06. (Salinas)
- Nach langem Schlafen
gingen wir mit Lindsey Frühstücken downtown. Muffins und Coffee.
- Von Lindsey gab´s
noch zusätzlichen Reiseproviant.
- Alle verlorenen
Gegenstände wurden glücklich wiedergefunden.
-
In Monetrey machten wir den „17 Mile Scenic Drive“ der wunderschön war:
Felsen, Wasser, Sonne, Sand,
Golfplätze und Erdhörnchen. Auf
der Küstenstraße bekommen wir noch viele, viele spektakuläre Landschaften zu
sehen.
-
Zum Teil ist es ganz schön windig auf dieser Küstenstraße, fern jeder
Besiedlung: Bei einer Pause flieg
unser Kühlboxdeckel davon.
-
Irgendwann haben wir dann die Berge verlassen und fuhren über die 101 und dann
South - zum Teil am Meer entlang.
-
Santa Barbara hat uns allen auf Anhieb wohl gefallen, so dass wir (auch auf
Grund der fortgeschrittenen Zeit und
der bisherigen Fahrtdauer) uns eine Übernachtung im „Motor Inn“
organisierten.
-
Vorher haben wir den Strand von Santa Barbara abgelaufen und ich hab ihn optimal
für eine Moonlightparty
befunden.
-
Nachdem wir die Prachtstraße mit den Palmen, Lichterketten, Soccer-TV-Kneipen
und Geschäften
abgefahren sind,
haben wir uns für´s „Motor Inn“ entschieden (60$ + TAX; für 4 Personen).
-
Dann wurde ersteinmal relaxed und wir haben die Amerikaner beim Soccer
angefeuert, so dass sie gegen
Kolumbien ihren ersten Sieg seit 1950 feiern konnten.
-
Und was braucht man für eine Moonlight (kult)beachparty? Genau, eine
Kreditkarte, um im Supermarkt erst
einmal einzudecken. So haben wir
bei sternenklarem Himmel und Vollmond den Abend am Strand von Santa
Barbara mit Kerzenlicht verbracht, uns mit Wein und Cola berauscht
und dabei ordentlich gefuttert! Der
Vollmond ließ die Wellen zu funkelnden und glitzernden
Lichterkette auf dem Meer verzaubern und das Wellen
rauschen war eine Wohltat für arme großstadtgeplagten Ohren!
Donnerstag
23.06.
-
Charly und ich haben die Duschzeit der anderen erst mal genutzt und sind in den
Pool gesprungen (und haben
auch geschwommen). Das Breakfast war anfangs völlig
abgegrast - wurde aber zum Glück wieder aufgefüllt,
so dass wir auch heute morgen Kuchen und Muffins genießen
konnten.
-
von Santa Barbara waren es nicht einmal 2 Std. bis Valencia, wo wir herzlich von
Charlys Verwandten
begrüßt
wurden
-
vorher hatten wir in Valencia unseren Van noch mal mit Energie aufgetankt und
nocheinmal die angenehmen
Temperaturen
am Meer mitgekommen. Denn als wir in Valencia aus dem klimaverwöhnten Auto
ausstiegen,
um Blumen
zu organisieren, gab es erst einmal mit 100° Fahrenheit (ca. 40°Celsius) einen
mittleren Temperaturschock.
-
mit Pat haben wir uns dann erst mal auf den Weg zu einem Shoppingcenter gemacht,
um nach Schnäppchen
Ausschau zu
halten.
- Abends gab´s dann ein
tolles Barbecue mit Chicken, Salate und Brot, dazu Wein und Bier. Ich brauchte
die
stemmen mußte.
-
im Lauge des Abends zeigte uns ein Nachbar der Thy´s kultige 25 Jahre alte
Woddstock-Zeitungsausschnitte
die er nach seinem Jahrhunderterleben gesammelt hat.
-
Nachdem sich abends die Monsterhitze etwas verzogen hatte, haben wir noch einem
´Walk´ zum Postoffice
gemacht, um unsere Karten einzuschmeißen.
- John und Charly hatten
das Vergnügen in einem wohltemperierten Wasserbett zu schlafen und haben wegen
der Schaukelei wahrscheinlich gar keinen Schlaf bekommen und
sind dabei noch Seekrank geworden!
Freitag
24.06. (Valencia)
Der
heutige Tag stand ganz im Zeichen der Mickey Mouse: DISNEYLAND stand auf unserem
Programm!
Nach
dem wir am Eingang bescheidene 31$ hinterlassen mußten, sind wir sofort ins
Vergnügen hineingestürmt
und haben in Tomorrowland „Star Tours“ erlebt. Mit einem Raumschiff
ging es (nachdem wir die obligatorische
Warteschlange hinter uns gelassen haben) in das unendliche Universum hinaus,
durch schwarze Löcher, über fremde
Planeten und gerieten ins Kreuzfeuer fremder Raumschiffe.
nächste Station: Space
Mountains; eine Seilbahn in einer stockdunklen Halle, in der es nur Sternenlicht
gab.
weiter ging es zum
Fantasyland: Märchen und Burgen
Frontierland: Western
style
Adventureland: Wohn-,
Kletter- und Abenteuerbäume.
1½
Std. verbrachten wir dann in brütender Hitze, um im Splashmountain
die ersehnte Abkühlung zu bekommen.
Schließlich ging es zu Mickys Toontown mit lauter krummen lustigen Häusern und
einer riesigen Spieluhr.
Den krönenden Abschluss
bot die Electric-Parade auf der Main-Street und dass anschließende Feuerwerk.
Gegen
22.30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Griffith Park. Nachdem wir dort
die Polizisten ausgetrickst
hatten, erreichten wir das Planetarium. Dort hatten wir eine atemberaubende
Aussicht auf das nächtliche Lichtermeer von L. A.
Wow.
Samstag,
25.06. (Valencia)
An
diesem Tag standen die Universal Studios auf dem Programm. Vorher haben wir aber
noch die Feuerwehr
besichtigt, wo Papa Thy´s arbeitet. Wenn genug Wasser da ist, könnte man
theoretisch 2000 Gallon pro Minute
verfeuern (Zuständigkeitsgebiet 100 m2). Auch die Universal Studios hatten den
gleichen bescheidenen Eintrittspreis
wie in Disneyland. Direkt als erstes gab´s eine super Wasserski-Show mit
spektakulären Miami-Vice Wasserski-
Stunts. Auch die Miami-Vice Show gab uns einen Blick in die Stunts und auf den
ersten Blick gefährlichen Schießereien.
Die Bimmelbahnfahrt über das Hollywoodgelände wurde zu einem gefährlichen
Abenteuer. Nachdem wir
zwischendurch in einem U-Bahnhof von einem Erdbeben überrascht wurden - die
Decke stürzte ein, ein Tanklaster
rutschte in die Tiefe und der unterirdische Bahnhof lief voll Wasser. Den
wir uns dann gestärkt hatten, waren wir fit für den Himmelsritt mit E.T. auf
dem Fahrrad in den Himmel. Ja, und dann
war da noch das Schnäppchen mit dem Poster; ein Star Treck Laden! Ach ja, eine
Reise in die Zukunft mit dem
Original Auto hat uns dann auch noch in unglaubliche Turbulenzen gebracht, die
wir dann aber mit viel Glück schadlos
überstanden haben (BACK TO THE FUTURE - The Ride). Bevor wir LA verlassen, sind
wir natürlich noch zum
Hollywood Boulevard gefahren und haben ein bißchen gebummelt und uns die
Prominenten auf dem Bürgersteig
angeguckt. Ja, und dann ging´s über den Sunset Blv. `gen Beverly Hills, wo
heute aber nicht der Teufel los war.
Zu einer Cocktail-Party zu der wir uns einladen wollten, reichte die Zeit jedoch
nicht mehr. Dafür sind wir jedoch
ein bisschen in Beverly Hills rumgekurft, und haben uns schon mal einen Schuppen
für später ausgesucht, sobald wir das
entsprechende Geld in Las Vegas gewonnen haben werden. Abends ging´s dann noch
Richtung San Diego über die I5,
auf der wir prompt im Stau stecken blieben. Dumm gelaufen. Irgendwann erreichten
wir dann doch noch unsren
bereits reservierten Campingplatz und blieben im Zelt bzw. Auto.
Sonntag,
26.06.
Fast wäre Charly Grund
für einen handfesten Ehekrach mit anschl. Scheidung gewesen.
Die
Hitze trieb uns am Morgen aus dem Zelt und zum Pancake-Frühstück. All you can
eat. Dann ging es auf um
San Diego zu erforschen. Wir starteten im Balboa Park mit einem Scenic Drive,
der uns dann nachher zu Seaworld
führte. Nach dem Entrichten des besch(eidenen)issenen Eintrittsgeld gab es
viele Attraktionen: Waaserski-Show,
Killerwahl-Show (super), Delphin-Show, ... . Das einzige was störte war die
Hitze und die horrenden Preise für´s Essen.
Am
frühen Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Motel und fanden das
Comfort Inn. Dort angekommen
ruhten wir uns erst mal von den Strapazen des Tages aus. Abends waren wir dann
noch in San Diegos „Old Town“,
welche richtig gemütlich ausschaute. Die Suche nach etwas Essbarem führte uns
nach Downtown zu Denny´s.
Dort herrschten klimatische Verhältnisse gegen 0° C. Wir sehnten uns nach
Wärme. Aber später war es in unserem
Zimmer auch nicht viel wärmer, da die Klimaanlage aus unserem Zimmer einen
Kühl-schrankatmosphäre gemacht hat.
So brauchten wir aber unsere Bettdecken - ist ja viel gemütlicher und
schließlich mitbezahlt.
Montag,
27.06.
Der
heutige Montag war Schnäppchentag, denn es ging auf den Basar nach Tijurana /
Mexiko. Nachdem wir dann direkt
vor der Grenze in der Gluthitze geparkt haben, ging es mit den Füßen rüber in
das Land, wo man beim Shopping problemlos
in jedem Shop Fußball schauen kann. Da haben wir uns gerade den richtigen Tag
ausgesucht, denn heute spielte Germany
gegen Korea. Direkt hinter der Grenze begannen die unendlich vielen Stände und
Geschäfte, wo man über Schmuck,
Decken, Hängematten (Charly!), Nippes und Vasen alles mög-liche kaufen und
erfeilschen konnte. Außerdem haben wir
das mexikanische Bier ‘tecate’ in die USA importiert, ohne einen
Einfuhrerklärung oder irgendein anderes sinnloses 8teiliges
Formular auszufüllen. Am späten Nachmittag waren wir dann wieder „zuhause“
in den USA. Bei leckerem China Food
haben wir dann erst mal was gegessen.
Gegen Abend ging’s dann nach Arizona rein in die
Wüste. Bei einem Zwischenstop zwecks Shopping gab’s erst mal
einen Hitzeschock, als wir aus dem klimatisierten Auto in die 100 Fahrenheit
erhitzte Luft ausstiegen - und das um
22.30 Uhr abends. Bei der Wüstensafari im Dunkeln haben wir dann erst mal das
gekühlte Bier genossen und darüber
gerätselt, was sich wohl links und rechts der Straße befindet. In Blythe haben
wir zu später Stunde mal ein nettes Motel
gefunden, dass wir wegen der unglaublichen Außentemperaturen erst mal abkühlen
mussten.
Dienstag,
28.06. (Blythe)
Dieser
Tag begann für Charly und Daniel erst mal im Swimmingpool, wie so oft in den
letzten Tagen. Unter Wasser war
das Wüstenklima so gerade noch zu ertragen. John hat uns sogar noch Kaffee an
den Pool gebracht. Weiter ging’s im
geschützten Auto (Klimaanlage) durch die Wüste. Die landschaftliche Schönheit
beeindruckte. Verschiedene
Vegetationszonen wechselten sich ab. Von Kakteen und Wüste zu kleinen Büschen
uns Steppe.
Schon
am späten Nachmittag erreichten wir Bedrock City => Home of the Flintstone
Family. Beim einzigen Motel im
Dorf nahmen wir die schöneren und neueren Räume. Abends gingen wir essen beim
Fred Feuerstein-Campingplatz
(Flintstones).
Im
Hotelfernseher gab es sogar „Deutsche Welle“ Programm. Charly lernte an
diesem Abend Doko! Also macht
euch ein X in den Kalender.
Mittwoch,
29.06. (Bedrock City)
Für
John und Charly war heute erst mal Waschtag. Während die Wäsche wusch, haben
wir Billard gespielt.
|
Die
letzten Meilen bis zum Grand Canyon waren schnell gefahren. Dort haben wir am
Mather-Campground uns
erst mal eingerichtet. => Zelt aufbauen + Hängematte aufhängen. Nach
einem Stop am Visitor Center ging es mit einem Shuttle Bus zum ersten
Aussichtspunkt am „West Rion“
des Canyons. Die spektakulären Aussichten auf den riesigen Canyon sind schon
klasse. Wir wanderten einen Weg
am Abgrund entlang und genossen verschiedene Aussichts- perspektiven auf den über
eine Mile tiefen Canyon. Mit dem Shuttle ging es dann zum westlichsten Aussichtspunkt und dann zurück zum Essen. Zurück am Zeltplatz wurde dann erst mal „rumgehangen“ und relaxed.Gegen 19.40 Uhr machten |
|
Daniel, John und Charly sich auf zum
Canyon um die Sonne untergehen zu sehen. Es herrschte feierliche Stille
unter
den vielen Zuschauern am Canyon.
Auch die anschließende Dia-Show mitten im Wald unterm Sternen-
himmel war sehr
sehr gut. Der Park-Ranger
erzählte sehr interessante Sachen.
Vorm
Einschlafen wurde noch Doko gespielt.
Donnerstag,
30.06. (Grand Canyon)
Den
Morgen verbrachten wir mit Schlafen und Karten schreiben, bevor mit dem Van
gemütlich den East River ???
entlanggefahren sind und an verschiedenen Aussichtspunkten den Grand Canyon aus
verschiedenen Perspektiven
sehen konnten. Charly und Daniel sind dann in die Tiefen des Canyons eingetaucht
und einen 1,4 Meilen Weg
gewandert. Unglaubliche Winde und Sandstürme uns zwischendurch zu Pausen
gezwungen. Ein heranziehendes
Gewitter mit Blitzen in alle Richtungen (Sonne auf unserer Bergseite und
Windstille auf der anderen). Und seitdem
wissen wir auch was Haarnadelkurven sind: der stürmische Wind sagte dafür,
dass haarkleine Staubteilchen sich wie
Nadeln in unsere Beine piekten. Auch heute ging’s wieder Essen in der Grand
Canyon Cafeteria. Wir waren schon
alle gespannt, ob Daniel das zweite Getränk gratis bekommt und alle anderen
dafür bezahlen müssen. Vorher war
aber noch Shopping angesagt. Unser Einkaufswagen besteht dabei meist aus
folgenden obligatorischen Dingen:
Würstchen (Hot Dogs), passende Brötchen dafür, ein oder mehrere Träger
Budweiser, 6 Snickers, Wasser und
Käse. Und die Kühltasche, die dann wieder bis oben mit Vorräten gefüllt ist,
wir dann mit Eis bis zum Rand gefüllt,
sodass es schon mal vorkommen kann, dass das geschmolzene Eis beim Fahren
überschwappt. Dumm gelaufen;
aber dafür haben wir alles kühl. Erst neulich ist uns der Käse ertrunken.
Heute Abend haben wir bei Kerzen- und
dann Taschenlampenlicht weitere Runden Doko gespielt (Charly macht sich gut!)
und ein paar Dosen vertilgt.
Freitag,
01.07. (Grand Canyon)
Heute
haben wir uns dann vom Grand Canyon verabschiedet. Beim Zeltabbauen wurden wir
leider zeuge einer
unglaublichen Kindesmißhandlung, indem der Vater den Sohnemann mehrfach unter
eine eiskalte Dusche stellte,
um ihn zu bändigen. Da fehlen einem die Worte.
Nachher
ging’s dann entlang am East Rion Drive zum Navajo Reservat. Entlang der
Straße wurde viel Schmuck
und auch andere Schnäppchen verkauft.
Der
Wutpatkipark und der Sunset Crater standen als nächstes auf dem Programm. Wir
sahen 800 Jahre alte
Ruinen von den Vorfahren der Navajos. Die Landschaft des „Painted Desert“
war atemberaubend und farbenfroh.
In
der Umgebung des Sunset Craters (1943 ausgebrochener Vulkan) fuhren wir durch
Felder aus Asche und zu
Stein gewordenen Lavaströme.
Über
Flagstaff ging es dann auf der I-40 Richtung LAS VEGAS. In Kingman machten wir
noch Bekanntschaft
mit Subway Sandwiches, die unseren Appetit so wachsen ließen, dass wir noch
einem weiteren Picknickstop am
Colorado einlegen mussten. Die Wüstenhitze trieb uns aber bald wieder ins Auto.
Über
den Hoover Damm fuhren wir dann ins liberale Nevada und Las Vegas. Nach einigen
Irrwegen erreichen
wir schließlich den Las Vegas Boulevard mit all den riesigen Hotels und den
Rekordleuchtreklamen.
Im
Circus-Circus Hotel (2800 Zimmer) stiegen wir dann ab.
Samstag,
02.07. (Las Vegas)
Morgens
schliefen wir erst mal aus, gammelten und schrieben Postkarten. gegen 15.00 Uhr
bummelten wir
(vom Zimmerservice vertrieben) den Las Vegas Boulevard runter. Wegen der
mörderischen Hitze versuchten
wir uns vornehmlich in Shopping Malls und Casinos aufzuhalten.
Von
den Hotels und Malls sind folgende besonders zu erwähnen: „The Mirage“ mit
einem künstlichen Vulkan.
„Treasur Island“ mit einem historischen Karibikhafen und einer Piratenshow.
„Caesars Palace“ wo echte Römer
und Römerinnen durch den Palast laufen. Dort fangen die römischen Statuen zu
bestimmten Zeiten an zu sprechen
und zu singen.
Als
es dunkel wurde beköstigten wir uns im „Imperial Palace“ am Buffet (4.99 $
all you can eat).
Great Daniel
Danach bummelten wir zurück
und bewunderten die vielen Leuchtreklamen bei Nacht.
Zurück
in unserem Hotel-Casino wurde dann erst mal Geld verzockt. Wir versuchten uns an
den
„Einarmigen Banditen“, Poker und beim Roulette. Gegen 3.30 Uhr kamen wir ins
Bett und wunderten uns, wie
schnell die Zeit vergangen war.
Sonntag,
03.07. (Las Vegas)
Heute
stand ein Trip zu Hoover Staudamm auf dem Programm, sowie der Zion N.P.
|
Daniel und Carly
gingen morgens erst mal zum Pool. Spät machten wir uns schließlich auf
den Weg zum Hoover Damm, den wir gegen 15.00 Uhr erreichten. Dort
herrschte eine Affenhitze und der Shuttle-Bus ließ ganz schön auf sich
warten. Busfahrerin zum Abschied: „Enjoy your Damm(ed) Tour“! Nach
weiterem Schlangestehen wurden wir schließlich zum „Allerheiligsten“
des Dammes vorgelassen (via Aufzug): dem Generatorenraum. Der Damm bringt
Strom und Wasser sogar bis nach Los Angeles. John zeigte sich besonders
interessiert. Es wurde
schon fast 18.00 Uhr, als wir uns entlang
dem Lake Mead (für kurze Zeit) auf den Weg zum Zion N.P. |
![]() |
|
machten.
Wieder fuhren wir durch Wüste, Berge, Canyons und andere wundervolle
Landschaften. Der Highway führte uns für kurze Zeit nach Arizona und
dann nach Utah, dem Mormonenstaat. In
Sprindale direkt vor dem Zion N.P. suchten wir einen Übernachtungsplatz,
mußten aber noch bis Hurricane |
|
Montag,
04.07. (Hurricane); INDEPENDENT DAY
Der
Tag begann - was gibt’s schöneres - mit einem Bad im Schwimmingpool.
Breakfast gab’s dann im Subway
mit leckerem Sandwich. Der Zion N.P. war wirklich den Abstecher wert: der Scenic
Drive ging entlang dem ???
River mitten zwischen den linken und rechten in die Höhe geschossenen
rötlichen Berge. Am Ende des Scenic
Drives wanderten wir weiter in die Schlucht hinein, so dass die Berge sich links
und rechts immer näher kamen und
später den Fluss im Felsspalt verschwand. Das Fußbad am Anfang der Wanderung
war einfach nur angenehm
nach der Anfahrt. Nach einer Pause am Ende der Wanderung (Steine suchen war
angesagt) sind Charly und
Daniel spontan in den kristallklaren und fast eiskalten Fluß gesprungen. Das
Bad war einfach nur genial und eine
klasse Abkühlung. Hinterher haben wir auf den sonnenwarmen Steinen
rummgelümmelt und in der Sonne gealt,
nachdem wir reißenden Strömung entkommen sind und das ??? haben (ist ein
bißchen übertrieben). Nach dem
Subway-Sandwich Teil II und einigen letzten Fotos im Zion N.P. ging’s zurück
nach Las Vegas, denn schließlich
ist heute Independent Day und hoffentlich ein schönes Feuerwerk in Las Vegas.
Dieser Weg führte uns wieder
durch die Wüste mit ihrer unglaublich einzigartigen Vegetation und Bergen.
Unser Zimmer war (von Ausblick her)
nicht ganz so beeindruckend. Als wir das letzte mal aus dem Fenster guckten,
sahen wir Neonlichter,
Leuchtreklamen und bunte Lichterketten. Der jetzige Ausblick galt einer weißen
Wand, der mit ein bisschen
Phantasie aber auch einiges abzugewinnen war, denn es hätte ja auch schlimmer
werden können, z. B. Back zum
freeway. Genug gelabert. Anstatt einer Fressorgie am Buffet haben wir unsere
Mahlzeit auf einen Hot Dog bzw.
Pommes reduziert, da wir pünktlich zwischen 21.00 - 21.30 Uhr an Caesars Palace
zum Feuerwerk sein wollten.
Dort angekommen (zum Glück ist nur ein bisschen Bier im Bus übergeschwappt)
mussten wir leider zur Kenntnis
nehmen, dass das Feuerwerk aufgrund der heftigen Winde ausfällt. Dumm gelaufen.
Gut
das wir aber schon so weit unten am Las Vegas Boulevard waren, denn so konnten
wir diesen Weg weiter in
Richtung South herunterlaufen und weitere Megahotels bestaunen. Nach einem
Picknick mit Kaltgetränken im lauen
Abendwind ging’s mit dem Bus zum Circus Circus zurück, wo wir erst mal einige
Dollar verzockten. Nachdem die
Slot-Maschine mir einfach keinen Gewinn gönnte, habe ich dann aber bei
Kamelrennen mit Steffi, Tiger und
Löwen abgezockt. John und Charly haben ihr Glück beim Roulett und den
einarmigen Banditen probiert. Den
krönenden Abschluss hatte John mit 160 Quaters! Das Feuerwerk haben wir uns
dann im Fernsehen (New York)
angeguckt. Hoffentlich sind die Fotos was geworden.
Dienstag,
05.07.
Unser
klasse Breakfast haben wir erst mal in Form von Chicken bei KFC eingenommen.
Nachdem wir unsere
Kühltasche in einem Tankstellensupermarkt wieder aufgefüllt hatten, ging’s
Richtung Death Valley. Die Berge
und die Gegend dort ähnelt der Oberfläche eines fremden Planeten. Im Auto
ließen sich die extremen Temperaturen
(50° C.) dank der Klimaanlage ganz gut ertragen, draußen kann man aber ganz
schön ins Schwitzen kommen.
Auch unser lieber Ford hatte auf den Steigungen ganz schön zu kämpfen. Obwohl
man meinen könnte, ohne
ausstehenden Regen sieht die Landschaft gleich anders aus, waren wir doch von
der Wüste beeindruckt: Berge
und Schluchten, Gestein und Boden in den unterschiedlichsten Farben. Unglaublich
dabei, dass wunderbare Pflanzen
und Bäume über Wasseradern wachsen und überleben. Meilenlang, mit einem
Lineal gezogene Straßen, Serpentinen
und Bergfahrten führten uns durch den Nationalpark. Kurze Station haben wir in
einer Siedlung mitten in den Bergen,
abseits der Straße gemacht. Ein Teil glich einer Geisterstadt denn der
Goldrausch ist vorbei. Trotzdem haben sich
mal Menschen entschieden, hier Station zu machen und zu leben. Nach 1 Stunde und
(laut Plan) 9 Minuten haben
wir Bishop erreicht, wo wir uns erst mal ein Nacht-quartier gesucht haben. Der
Supermarkt vermittelt einem das
Gefühl, dass Weihnachten vor der Tür steht. Nach einem Kaufrausch im
Supermarkt (Schnäppchen, 36er Filme,
Lebensmittel und Getränke aller Art), haben wir erst mal unser Zimmer
inspiziert und (nicht zuletzt wegen der
Kaffeemaschine) für o.k. empfunden. Charly und Daniel kamen dann in den Genuss
eines Bades im Pool und im
Whirlpool. Einfach nur gut. Ja, und jetzt sind wir - ich glaub’s kaum - up to
date! Das erste Mal seit Seattle sind
wir auf dem neusten Stand. Wir sitzen gerade vor dem Fernseher und ärgern uns,
dass Nigeria 2 Minuten vor
Schluss noch das 1: 1 sich eingefangen hat und damit herausgeflogen ist.
Mittwoch,
06.07. (Bishop, Kalifornien)
Heute
morgen gab’s Kaffee und Frühstück im Bett. Daniel, John und Charly gingen
danach erst mal schwimmen
im Pool und Whirlpool.
Gegen
11 Uhr waren wir „on the Road again“. Es ging Richtung Yosemite N.P.
Im
Park selber erwartete uns Alpine Landschaft, Wälder, Berge, Felsen und Seen.
Wir hielten an einem See mit
einem wunderschönen Strand uns kristallklarem Wasser. Die Temperaturen sind
angenehm hier, nach der Hitze
der letzten Tage. Nachdem wir auf dem Campingplatz eingecheckt hatten (VORSICHT
BÄREN!), wanderten
wir zu Tolune Grove. Dort wachsen riesige Sequoias. Wenn man davor steht, fühlt
man sich wie ein Zwerg. Die
nächste Station führte uns zum Yosemite Vally. Wir sahen den Half Dome, ein
B-Wasserfall, Visitorcenter und
die Lower- und Upper Falls.
Zurück
am Campingplatz wurde das Zelt aufgebaut (Hängematte aufgehängt). Dann haben
wir uns zum essen
bei Kerzenlicht hingesetzt und dann noch einige Karten geschrieben. Dabei sitzen
wir jetzt noch. Es ist ziemlich
kühl hier am Abend. Alles essen haben wir sorgsam in den bärensicheren
Behälter gepackt, damit kein Bär von
unseren Lebensmitteln angelockt wird.
Und
aus Sicherheitsgründen haben wir den bärensicheren Behälter nicht nur mit
unserem Futter vollgemacht,
sondern diesen vorschriftgemäß, wie im Visitorcenter gezeigt wurde, in einen
Baum gehängt. Und nach dem
Motto: wenn schon, denn schon haben wir unser Zelt, Koffer und das Auto
dazugehängt; die Marmelade hängt
in der Spitze des Mammutbaumes - absolut bärensicher. Wofür so ein Flaschenzug
nicht alles gut ist? Jetzt leuchtet
der Baum wie an Weihnachten, denn wir haben jedes Teil mit einigen bunten
Lichtern versehen, damit im Dunkeln
die Vögel und Fledermäuse nicht dagegenfliegen. Innerhalb kürzester Zeit,
haben wir das gesamte Interesse des
Campingplatzes auf uns gezogen, nachdem wir den Baum mit 5000 bunten Luftballons
und Luftschlangen
geschmückt haben, die wir ganz zufällig für alle Fälle dabei hatten. Die
Menschen drängelten sich und die Menge
tobte vor Begeisterung. Und wie es sich gehört, haben wir natürlich unseren
tollen gemieteten Baum vermietet,
um ein Geschäft zu machen, wie es natürlich jeder Amerikaner tun würde. Für
lächerliche $ 15 haben wir eine
Klettertour durch unseren tollen Mammutbaum angeboten (cash, Travellercheck,
VISA, Mastercard)! Steffi hat
kassiert, Charly war Parkplatzeinweiser, John war auf dem 28 Floor des Baumes (2
unterhalb der Marmelade und
hat Postkarten verkauft). Daniel hat sich als Schwarzbär verkleidet und für
die wartenden Leute faxen gemacht -
Es lief einfach alles aalglatt - Disney oder Christo hätten es nicht besser
machen können - als dummerweise zufällig
ein Park Ranger vorbeikam, der uns dazu verpflichtete, den ganzen Scheiß
abzubauen, so schnell wie möglich. Die
schnellste Methode war die Kreissäge. Was 2000 Jahre gewachsen ist, war in 2
Minuten umgelegt. Aber auch
damit war der Park Ranger nicht einverstanden. Von unserem eingenommenen Geld
haben wir dann einen neuen
Mammutbaum gekauft. Das teuerste daran war der Wachstumsbeschleuniger, der bei
der Firma BASF kurzerhand
für uns entwickelt wurde. Am nächsten Tag war dann alles wieder in Butter: der
Baum war wieder da, wir hatten
unsere Sachen wieder, und ich war froh als ich aufwachte, dass der Traum endlich
zu Ende war.
Daniel
Donnerstag,
07.07.
Nachdem
wir uns nach dem Aufstehen vergewissert hatten, dass vorm Zelt keine Bären
rumlungern und dass
noch alle Vorräte da waren, haben wir die Zeit noch genutzt, um noch Karten zu
schreiben, damit die eher in
Deutschland ankommen als wir. Mit dem fertig gepackten Van ging’s dann ab ins
Tal (für einen lächerlichen
Preis von $2). Ja, und dann wurden direkt am Post Office unter Hochdruck noch
Postkarten geschrieben, als
ob es sich um die letzte Ladung, vor unseren Heimflug, handeln würde. Nachdem
das dann erledigt war, ging’s
dann auf in die Berge und wieder runter. Im Süden des Yosemite Parks wollten
wir noch die mächtigen riesigen
Mammutbäume uns anschauen, haben uns dann von dem Schweinepreis von $7 für ein
1-stündige Tour davon
abhalten lassen. Also nichts wie los in Richtung Fresno, wo wir uns erst mal ‘ne
leckere Pizza eingeworfen haben.
Die Salami schmeckte wie Schinken und die Pilze wie Annanas. Es dauerte nicht
lange, da ging’s wieder
serpentinenartig rauf in die Berge, hinein in den Kirip Canyon Nationalpark und
dann in den Sequoia Nationalpark.
Dort
machten wir Station im „Giant Forest“. Die riesigen Bäume standen einfach
überall. Zimmer im N.P. gab es nur
ab $111(!), so dass wir uns über eine weitere lange und kurvenreiche
Gebirgsstraße auf den Weg zu Three Rivers
machten.
In
Three Rivers fanden wir dann ein Motel (River Inn). Die spätere Suche in der
Umgebung blieb leider erfolglos.
Dafür mussten wir dann den hunger mit Tequilla und Bier betäuben. Um 3.00 Uhr
gingen die letzten betrunken und
glücklich zu Bett.
Freitag,
08.07.(Three Rivers)
Wir
nahmen noch einen Kaffee mit, bevor wir uns um 11.00 Uhr auf den Weg machten.
Der erste Stop war die
Tankstelle, um einen notwendigen Ölwechsel vorzunehmen.
Dann
begann der kurvenreiche Aufstieg zurück in den Sequoia N.P. Als wir oben waren,
war dem Charly „kotzelend“,
was wohl an den vielen Kurven (oder dem Tequilla vom Vorabend) lag. Die Mahlzeit
brachte Linderung im Giant
Forest. Im N.P. besichtigten wir zunächst die Parker- Sequoias, eine Gruppe von
Riesen-bäumen. Zu Fuß ging es dann
zur „Eagle View“ einem Aussichtspunkt. Unterwegs wurde durch ein Schild
daraufhingewiesen, dass genau an dieser
Stelle am 24.05.94 jemand von einem Bär gebissen wurde. Auch einige gute
Autofotos haben wir gemacht. Einmal sind
wir unter einem umgestürzten ausgeschnittenen Sequoia durchgefahren und einmal
fuhren wir sogar direkt auf einen drauf!
Den krönenden Abschluss gab der Besuch beim Sherman Tree. Ein riesiger
Baum. Dieser Baum fing an zu wachsen,
als in Ägypten die Pyramiden gebaut wurden (über 3000 Jahre alt).
Über
weitere kurvige Straßen ging es Richtung Fresno. Jeder versuchte durch Schlaf ,
dem Schlechtwerden zu entgehen.
Eine verpasste Abfahrt brachte uns noch fast bis zum King Canyon Park. Wir
fuhren entlang an einem reißendem und
schäumenden Gebirgsfluss bis wir merkten, dass wir in die falsche Richtung
fuhren. Back on Track erreichten wir schließlich
Fresno, wo wir shopping gingen und bei einem „Familienbetrieb“ mehr gutes
Essen einwarfen.
Wir fuhren noch, bis wir
um 11.00 Uhr Los Banos erreichten. Das Motel kostete nur 34,88 $(!). --> Schnäppchen.
Samstag,
09.07.(Los Banos)
Um
9.00 Uhr schauten wir das Spiel Brasilien : Niederlande. Die Brasilianer
gewannen 3 : 2. Juche! War ein klasse Spiel.
Um
11.00 Uhr kamen wir schließlich aus den Sträuchern und fuhren die letzten
Stunden Richtung San Francisco.
Nachdem das Days Inn und das Doubletree-Hotel ausgebucht war, stiegen wir für
den Sparpreis von nur 111$ (+ Tax)
im Radison-Hotel ab.
Nach
einer langen Pause in unseren „Gemächern“ und dem gründlichen ausrummeln
des Wagens fuhren wir nach
San Francisco rein.
Ein
Bummel an der Castro Street (Schwulenviertel) überzeugte uns von neuem von S.F.
Liberalität. Die Goldengate Bridge
zeigte sich auch bei unserem zweiten Besuch nicht mit einem Sonnenuntergang.
Die
schönen Kurven der Lombard Street konnten wir (nachdem wir einen Haufen Autos
aus der Schlange ausgetrickst
hatten) sogar mit dem Auto herunterfahren.
Unser
letzter Stopp war der Alamo Square. Bei schönem Wetter kann man hier
Victorianische Häuser und im Hintergrund
die moderne Downtown sehen. Wir hatten Nebel.
Es
ging Richtung Flughafen und Hertz-Autovermietung, wo wir unser liebgewonnenes
Fahrzeug wieder abgeben mussten.
Dort war alles wohl durchorganisiert, so dass es gar nicht auffiel, dass wir
unseren Wagen vorher general gereinigt hatten.
Schade.
Kaum
ging die Sonne auf, hieß es auch schon aufstehen, die letzten Sachen packen,
auf zu Airport und einchecken.
Nach ungefähr 5 Stunden haben wir gegen Abend Ortszeit New York (+ 3 Std)
erreicht (JFK) und wurden herzlich
mit einem großen Plakat begrüßt. Zum lost baggages Office brauchten wir nicht
zu gehen - zum Glück fanden wir all
unser Zeug auf dem Fließband wieder. Mit dem vollgepackten Auto ging’s
dann nach New Jersey (Brick), wo es
leckeren Salat mit Spargel gab. Der Strand und die Promenade am Meer abends war
unglaublich schön. Das im
Sommer recht zuverlässig gute Wetter hat aus dem Gebiet eine Anlaufstelle für
Kurzurlauber und Pensionäre gemacht:
Direkt am Strand gelegen stehen tolle Häuschen, die man mieten kann oder wo
manche Leute ihren Lebensabend
(oder ihr ganzes Leben --> Glücksspirale) verbringen. Das Wasser war
unglaublich warm und die Luft sehr lau. Der
Strand lad zum feiern, relaxen und people watching ein.
Montag,
11.07.(New York City)
Nach
einem tollen german Breakfast ging’s gen New York. Erste Station war das World
Trade Center. Leider waren
wir nicht die einzigen, die auf das Dach wollten (Disneyland läßt grüßen).
Aber wir wurden mit einem grandiosen
Ausblick von 107 Stockwerken vom Warten entschädigt. Und wir hatten wirklich
Glück mit dem Wetter: es war sonnig,
aber kein bißchen schwül und wir hatten eine Supersicht von oben auf die
Umgebung und auf die Ameisen, die auf den
Straßen herumschwirrten.
Zweite
Station: eine 3-stündige Rundfahrt um Manhattan. Eine Supertour, wo es viel zu
sehen und zu fotografieren gab.
Bummeln
Broadway N.Y., 5th Avenue, Hard Rock Cafe, Planet Hollywood, Rockefeller Center,
NBC, Pizza
(unglaublich gut), Essen im Auto und zurück nach New Jersey/Brick.
Dienstag,
12.07.
-
Adventure Park stand heute auf dem Programm. Wir waren auf den Spuren von Batman
(Achterbahn, Show)
- sind ordentlich naß
geworden (aber es war ja auch warm)
- Safari Park
Mittwoch,
13.07.
Beach
New Jersey, Shaver, Beach Classic Concert, Disco.
New
York; NBC Besichtigung, Museum of modern art, United Nations, Toy spezial
Geschäft, Wandern in
Stau der Menschen, Großstadtjungel, Museum of modern art (Part II), Futter, bei
Blitz und Regen zurück,
Video „BIG“ geguckt, bis der Strom weg war.
Freitag,
15.07.
Last
breakfast, Shopping (Jeans), Seafood Essen --> lecker, Fahrt zu JFK, Charly
haben wir hier gelassen;
18.30 Uhr back to
Germany.
Die Reise ist zu Ende.
Schade !!!